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30. März 2006 08:55

Der gehackte Fritz

Gestern war Fritz (vom rbb) ein Piratensender aktiv, sozusagen war Fritz gehackt, wie es auf der Notseite hiess. Ein MP3-Player namens Hai-Pod hatte sich angeblich der frequenzen bemächtigt und dudelte da so vor sich hin. Alles Fake und letztendlich sollte es ein Aufrütteln sein oder wie ein Fritz-Moderator auf RBB sagte „mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass Radio interessanter und aktionsreicher ist als Musik aus der Konserve„.

Soviel zur Theorie. Kurz nach der Wende als aus der „Zersetzung“ des damaligen DDR Jugendradio DT64 erst „rockradio B“ und später dann durch Fusion mit dem SFB Sender „Radio 4 u“ Fritz wurde, war das Radio tats�chlich interessanter und aktionsreicher. Dann lief nämlich auf Fritz auch vieles was neben dem Mainstream vorsichhindaseinte. And One z.B. verdankt meine jahrelange Treue niemand anderen als Fritz, die „Life isn’t easy in Germany“ oder auch „driving with my darling“ zwischen Janet Jackson und Jon Bon Jovi oder Snap dudelten.

Doch heute ist der grösste Teil der Radiosender in Berlin ein und derselbe Matsch. Früh nerven einen hyperaktive Berufskomiker mit angeblich lustigen Morgenshows, die einen an den Rand des frühmorgentlichen Radiomords oder im schwersten Fall sogar des Bettgefährtenmordes treiben. Jeder spielt die grössten Hits aus 80,90 und von heute. Damit ist schon alles gesagt. Wenn das interessant und aktionsreich ist oder ein Grund am Radio zu hängen, dann sind die entsprechenden Radiomacher eindeutig am Hörer vorbei und eher uninspiriert und grenzdebil.

Auf StarFM kann vielleicht noch der Rocker glücklich werden, aber die schwarz_elektroniker haben anscheinend keine Lobby, jedenfalls nicht in Berlin. Und da isses mir egal wenn Fritz gehackt wird, von einem MP3-Player der nur mit 50Pfennig und Konsorten gefüttert wurde. Wenn für meinen Geschmack Nerv-Musik drauf ist, ob nu Radio oder MP3-Player, dann kann mir das Teil den Buckel runterutschen. Und ein Mega Gewinnspiel (wie in den Foren zum Teil von den Fritz-Härern als Plus fürs Radio genannt wurde) entschädigt nicht für 20 Wochen Schnappi Gedröhne.

16. März 2006 13:20

Mentale Emaskulation

Nachdem ich mir „Robotermodelle in der Klum-Dikatur“ oder auch die endlos Staffeln von „Deutschland sucht den Super-Bohlen“ ausversehen oder auch kurzzeitig mal bewusst angetan habe (ca. 5min sonst beginnt die Hyperventilation) und sogar ohne grössere bleibende Schäden überstanden habe, setzte mir dieses kleine Video den celebralen Todesstoss. Nicht nur, dass sich meine Hörmuscheln nach Innen wölbten. Auch Blutsturz sowie plötzlicher Ohrenkrebs waren die Folge. Nun ja probiert es selbst, aber nur nach Absprache mit einem HNO-Arzt euren Vertrauens. Man sagt ja Schlimmer gehts immer, hier wirds aber echt schon schwierig.

Weltschlechteste Coverband mit „Final Countdown“

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