Der überaus erfolgreiche Tatort “Das Gespenst” vom vergangenen Sonntag sorgt für Unmut in beim niedersächsischen Verfassungschutzpräsidenten Schünemann:

Die am Sonntag in der ARD ausgestrahlte Episode sei „der schlechteste Tatort“ gewesen, den er je gesehen habe, hatte Schünemann zuvor gesagt. Die Darstellung des Verfassungsschutzes im „Tatort“ sei „eher gespenstisch und für unsere Bestrebungen nicht hilfreich“ gewesen, heißt es in dem Brief.

Bei der Arbeit des Verfassungsschutzes gehe es nicht darum, „dass der Zweck die Mittel heiligt, sondern darum, unter der strengen Kontrolle des Rechtsstaates Gefahren zu erkennen und in enger Zusammenarbeit mit der Polizei abzuwehren“, hielt dem nun der echte Präsident entgegen. Bei einem Besuch der Behörde könnten Frau Furtwängler und der Drehbuchautor Stefan Dähnert Einblick in die tatsächlichen Aufgaben und Tätigkeiten des Geheimdienstes erhalten.

© Spiegel Online

Anscheinend ist beim VS noch nicht angekommen, dass es sich beim Tatort nicht um eine Dokumentation handelt und auch nicht um eine Werbesendung für den VS.

Demnächst:

– Ärzte beschweren sich über die einseitige Darstellung in der Soap “Klinik am Alex”: So nüchtern sind wir nie! Und lädt ein zum Komasaufen in der Urologie und anschließender Nierentransplantation.

– Der schwedische Botschafter interveniert nach Inga Lundström Film: So langweilig sind wir Schweden nicht! Und lädt ein zur Midsommar-feier mit abschließenden Elch-Swing.

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While writing this, Noyse listened to: Time To Change – The Leader (from „Innovations EP“)

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