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Das Noyse.net Blog

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27. Dezember 2012 10:51

@the movies (13): The Caller / The Collapsed

The Caller – Anrufe aus der Vergangenheit

(OT The Caller Puerto Rico /GB 2011)

Regie: Matthew Parkhill
Darsteller: Stephen Moyer, Rachelle LeFevre, Luis Guzman

Plot:

Als die frisch geschiedene Mary in ihrem neuen Apartment über ein altes Telefon stolpert, ist sie sofort von seinem antiken, altmodischen Charme angetan, so dass sie sich spontan entscheidet, die Reliquie zu behalten.
Kurz darauf beginnt eine mysteriöse Frau, Mary mit seltsamen Anrufen zu belästigen. Mary findet heraus, dass es sich um eine Frau aus der Vergangenheit namens Rose handelt, die vor vielen Jahren mit dem damaligen Bewohner des Apartments liiert war. Sowohl Mary und Rose fühlen sich zu Beginn einsam und beginnen eine ungewöhnliche Freundschaft über das antike Telefon. Der Frieden hält jedoch nicht lange als Rose beginnt, Mary immer mehr kontrollieren zu wollen.
Die jedoch hat mittlerweile John kennengelernt, dem sie sich mit ihren Problemen anvertraut, als Rose Anrufe immer verstörender und gefährlicher werden. Mary fühlt sich verfolgt und bedroht, doch selbst das Kappen der Telefonleitung hält Rose nicht davon ab, weiterhin Mary mit ihren Anrufen zu terrorisieren. Rose fühlt sich um ihre neue Freundschaft betrogen und schwört Rache an Mary und Ihrem Freund John – jedoch nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit, in welcher Rose lebt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als Rose zu töten – doch wie bringt man einen Geist der Vergangenheit um?

Nach Kasachstan jetzt mit Puerto Rico ein Land, das mir nicht gerade für Genrefilme bekannt ist. Der Film selber macht nicht wirklich was verkehrt, hat aber zwischendurch den einen oder anderen Hänger. Das Ende ist auch nicht wirklich schlüssig – wenn Rose in der Vergangenheit rummeuchelt, wieso lässt sie es dann darauf ankommen in der Gegenwart umgelegt zu werden. Wahrscheinlich Gottwahn. Aber egal – The Caller ist ein recht gruseliger Beitrag, den man auch bei zarten Gemütern mal anbringen kann.

Trailer

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=nRitS2PORbY]

The Collapsed

(OT The collapsed CAN 2011)

Regie: Justin McConnell
Darsteller: John Fantasia, Steve Vieira, Anna Ross

Plot:

Nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus ist das Ende der Welt angebrochen.
Eine vierköpfige Familie versucht verzweifelt, unter den extremsten Umständen zu überleben und sich vor den anderen Überlebenden zu schützen.
Ihr Ziel ist es, der Großstadt zu entkommen und zurückzukehren in ihre ländliche Heimat nach Dovers Band.
Als sie sich, möglichst fernab der Zivilisation, durch den Wald schlagen, müssen sie feststellen, dass dort noch eine weit größere Gefahr lauert.

Als erstes vorneweg: Genrefans werden hier eher enttäuscht sein. Der Film legt seine Prioritäten ganz auf die Zeichnung der Figuren und deren Spannungen untereinander. Und das ist letztlich auch die Crux des ganzen Films. Man weiss weder was los ist, noch was genau die Bedrohung ist. Der Film lässt den Zuschauer im Unklaren ob sich die Familie vor etwas irrealem oder tatsächlicher physischer Präsenz (wie zum Beispiel den bewaffneten Leuten an der Tanke) fürchtet. Das macht es nicht einfach dem Film und den Protagonisten auf ihrem Weg zu folgen . Hier ist zuviel offen gelassen worden um dann in den letzten Minuten explosionsartig die entscheidende Erklärung zu liefern, die aber sicher die meisten verpassen, da sie schon vorher abgeschaltet haben.

Trailer

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Fnm-TUpNbjY]
27. Dezember 2012 10:11

@the movies (12) Apparition – Dunkle Erscheinung

Apparition – Dunkle Erscheinung

(OT The apparation USA 2012)

Regie: Todd Lincoln
Darsteller: Ashley Greene, Sebastian Stan, Tom Felton

The-Apparition-2012-Movie-Poster

Plot

Lydia, Patrick und Ben veranstalten an der Uni ein übernatürliches Experiment, bei dem herausgefunden werden soll, ob es tatsächlich parapsychologische Vorkommnisse gibt. Dabei kommt es zu Komplikationen. Als Ben mit seiner neuen Freundin Kelly in ihr neues Haus einziehen, bemerken sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Ein Geist befindet sich bei ihnen, der sie von nun an unaufhörlich terrorisiert und sich weiter verbreitet. Die Situation verschlimmert sich dadurch, dass er sich anscheinend von ihrer Angst ernährt und diese ihn stärker macht. Ihre letzte Hoffnung ruht schliesslich auf Patrick, der allerdings nicht ganz unschuldig an der ganzen Misere ist.

Ein Gruselfilm mit lauter Teeniestars aus lauter Teenieblockbustern. Eigentlich ist der sogar gar nicht so schlecht, bestimmte unlogische Sachen kann man ja noch auf den Geist schieben. Gruselig ist der auch ab und zu, die Effekte sind passabel. Einziger grober Schnitzer: Das von einer 08/15 Butze mittels Laptop der komplette Strom auf einen Verstärker der eben in dieser Hütte steht umgeleitet werden wird, ist doch eher unwahrscheinlich.

Trailer
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=SkKvXJjMkIo]

18. Dezember 2012 22:25

@the movies (11) Game of Werewolves / The Liquidator

Achtung Doppelfeature!

Game of Werewolves – Die Jagd beginnt!

(OT: lobos de arga E 2012)

Regie: Juan Martínez Moreno
Darsteller: Gorka Otxoa, Carlos Areces, Secun de la Rosa

Plot:

Als Schriftsteller gescheitert, kehrt Tomas nach Jahren erstmals wieder in sein Geburtsnest in den regnerischen Hügeln von Galizien zurück. Dort benehmen sich alle Leute recht seltsam, was mit den Werwolflegenden zu tun haben könnte, die man sich an den Kaminen zuraunt. Noch ahnt Tomas nicht, dass er selbst schon mitten drin steckt. Tatsächlich treibt ein Werwolf in der Gegend sein Unwesen, und der kann nur besänftigt werden mit Fleisch von Tomas‘ Familie. Leider wissen das auch die Leute aus dem Dorf.

Eins vorneweg: Ja dieser Film ist ein B-Movie! Aber dieser sympathische Grusel-Flic aus dem Land der Werwolfverfilmungen will auch nicht mehr sein. Die Werwolfmasken sind zum schießen, passen aber herrlich zu dem, in einigen Teilen ziemlich absurden Humor. Für FSK 16 spritzt schon das ein oder andere Mal ordentlich Blut, aber er ist niemals wirklich eklig. Schöner Film für eine gemütliche bierseelige Runde, der zwar nie das Niveau von Shaun of the dead erreicht, aber trotzdem bestens unterhält und mit knapp 82 min auch nicht allzu lang ist.

Trailer

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=zy3mpy22gx8]

 

Der Liquidator – Töten war sein Job

(OT: Likvidator KAZ 2011)

Regie: Akan Satayev
Darsteller: Vinnie Jones, Aitzhanov Berik, Aziz Beyshenaliev

Plot

Ein bestens trainierter Bodyguard ist bestürzt, als er vom gewaltsamen Tod seines Bruders hört. Ihm ist klar, dass jemand für dieses Verbrechen bezahlen muss. So setzt er seine beachtlichen Fähigkeiten ein, um den Hintermännern dieses Mordkomplotts auf die Spur zu kommen. Dabei deckt er einen Ring der Korruption auf, der bis in die höchsten Spitzen von Gesellschaft und Regierung geht. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Rache, sondern auch ums nackte Überleben, denn seine Widersacher haben nicht vor, ein Risiko einzugehen und setzen alles daran, ihn auszuschalten.

Kasachstan ist bei mir eher unbekanntes Film-Territorium. Nun also dieser gradlinige und schnörkellose Rachethriller. Und ich bin einigermassen positiv überrascht. Aitzhanov Berik gibt die Ein-Mann-Armee glaubwürdig, die Kampfszenen sind durchweg gut gemacht. Hart und effektiv. Wie man es sich beim FSB so abgeschaut hat. Generell fällt filmtechnisch die Nähe zum großen Nachbarn auf. Die Dialoge sind zum Teil ähnlich gewöhnungsbedürftig wie die einschlägigen russischen Pendants. Aber egal. Einzig Vinnie Jones ist als Mogelpackung zu bezeichnen. Der gute Mann hat vielleicht 1-2 Min Filmzeit, was man der Position auf dem Cover nicht entnehmen würde. Allerdings stellt er sich dann auch als einzig wirklicher Gegner von Arsen heraus.

Insgesamt routinierter, straff inszenierter Nebenbeifilm, der zum Schluss hin mit einer dollen Wendung aufwarten kann und währenddessen mit gut- und handgemachter Action punktet.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=A9PnNfGfAc4]
9. Dezember 2012 21:14

@the movies (10) Sinister / The Innkeeper

Heute mal Doppelfeature:

Sinister

(OT Sinister USA/GB 2012)

Regie/Buch Scott Derrickson
Dartseller: Ethan Hawke, Juliet Rylance, Fred Thompson
Genre: Horror , Thriller

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Plot:

Der geplagte Schriftsteller Ellison muss wegen finanzieller Probleme mit Frau und Kindern in ein kleineres Haus ziehen, in dem vor Jahren eine Familie auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Ellison glaubt nicht an die Gerüchte und hofft stattdessen, dort seinen neuen Kriminalroman beenden zu können. Auf der nächtlichen Suche nach Inspiration findet er auf dem Dachboden eine Kiste mit alten Filmrollen, die neben Familienaufnahmen des Vorbesitzers auch äußerst verstörende Aufnahmen enthalten. Nachdem die Polizei keine Hilfe ist, beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln und stößt auf ein Geheimnis, das ihn fast an seinem Verstand zweifeln lässt.

Ich muss sagen der Film ist die meiste Zeit tatsächlich recht gruselig ohne eklig zu sein. Ethan Hawke macht seine Sache als quasi ehemals erfolgreicher Buchautor recht gut.

Aber! Der Film hat ein großes Problem. Und das sind die Masken der Geister. Da hat man ja schon gruseligeres beim Kinderschminkstand auf jeder Dorfkirmes gesehen. Was sollte das? Das Ärgerliche ist das gerade den Geistern ein wichtiger längerer Moment im Film vorbehalten ist und da wird es einfach lächerlich.

Schade, aber insgesamt ein immer noch guter Film, der uns dann mit dem (mehr oder weniger überraschenden) Finale doch versöhnlich stimmt.

Trailer

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=64yj6x0iY0k]

The Innkeepers

(OT The Innkeepers USA 2011)

Regie: Ti West
Darsteller: Sara Paxton, Pat Healy, Alison Bartlett, Kelly McGillis
Genre: Horror , Thriller

Plot:

Luke und Claire sind die letzten Angestellten am letzten Wochenende des Yankee Pedlar Inn Hotels. Danach wird das Haus für immer geschlossen. Schon lange ranken sich schaurige Geschichten um das Gebäude, denn es soll hier spuken. Aus lauter Langeweile beschließen Luke und Claire, das Geheimnis des Spukhauses zu lüften. Ein schwerer Fehler, wie sich bald herausstellt…

Ti West…was soll ich sagen. Mit House of the Devil hat es sich angedeutet, mit The Innkeepers hat er es perfektioniert. Ti West ist der Meister uneingelöster Versprechen! Nicht das er gänzlich zu doof fürs Genre ist, im Gegenteil – 90min lang gelingt es ihm eine bedrohliche und beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Zwar langsam (sehr langsam), aber sicher.

Sara Paxton erinnert ein wenig an Rory Gilmore (das macht sie sympathisch) und Pat Healy als trauriger Nerd, der alles nur ins Rollen gebracht hat (so hat es den Anschein) um bei ihr zum Stich zu kommen oder so, spielen sehr natürlich und man nimmt ihnen die Langeweile ab, die sie schließlich zum Geisterspionieren animiert. Egal. Um es kurz zu machen – das Finale erklärt nichts. Nicht mal ne halbseidene Auflösung.  Vielleicht sollte West sich auf Kurzfilme spezialisieren, denn sein Beitrag bei der Found-Footage –Compilation V/H/S war so schlecht nicht. Fazit: Ausser Spesen nicht gewesen. Mein Tipp: nach 90 min ausmachen. Dann bleibt zwar das Gefühl irgendwas verpasst zu haben, aber man fühlt sich nicht verkackeiert.

Trailer

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=YtVaRbntJdA]
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