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Das Noyse.net Blog

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Hier schreibt das Noyse noch selbst…

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15. Oktober 2008 12:49

Doof bleibt Doof (I)

Erste Devise wenn man Dreck am Stecken hat: Unauffälligkeit!

Das kennt man jedenfalls aus jedem drittklassigen Kriminalfilm. Ein 20 jähriger aus Berlin scheint dieses aber laut aktueller Pressemeldung der Berliner Polizei wohl nicht mitbekommen zu haben.

Man sollte, wenn man schon Cannabis in der Wohnung züchtet eben Musik nur in Zimmerlautstärke ab einer gewissen Zeit hören. Erst recht wenn man per Haftbefehl gesucht wird.

Da merkt man mal wieder das einem in der Schule nicht wirklich die wichtigen Dinge des Lebens beigebracht werden.

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15. Oktober 2008 12:20

Babylon A.D.

Bei bestimmten Filmen erwarte ich nicht viel, außer Unterhaltung. Normalerweise garantiert genau das, dass neue französische Kino. Seien es die aberwitzigen TAXI Filme, das grandiose Tödliche Wespennest oder aber auch High Tension oder Frontier(s) als Vertreter der neuen französischen Härte. Im Regelfall kann man also zu fast jedem neueren Film aus dem Heimatland des Baguettes greifen ohne danebenzuliegen.

Das galt auch oder besonders für die Filme von Mathieu Kassovitz. Hass (1995) mit dem damals hierzulande noch recht unbekannten Vincent Cassel ist auch heute noch unerreicht. Selbst Gothika war annehmbar.

Was mir hier aber mit Babylon A.D. zugemutet wird, ist ja schon fast eine Frechheit. Vin Diesel spielt lustlos, Gerard Depardieu wahrscheinlich nur um Landsleute anzulocken. Actionszenen sind zwar schnell geschnitten, aber nicht schnell genug um zu verdecken, dass selbst Steven Seagal ungedoubelt hier mehr los gemacht hätte.

Die Story selber ist ein Zwischending aus Children of men und Das fünfte Element, aber dermaßen lustlos erzählt, dass man nicht mal der folgen mag. Doomsday z.B. war auch kein Autorenfilm, aber Regisseur Neil Marshall nimmt die ebenfalls merkwürdige Story und knallt sie einem  als mit Liebe zum Genre garnierten Endzeitspektakel ohne Rücksicht auf Verluste entgegen. Dieses Potential hätte auch Babylon A.D. gehabt.

Aber so ist Babylon für mich bisher der größte Schrott diesen Jahres!

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8. Oktober 2008 12:20

Rausch(en)

Bei Udo Vetter im law Blog gibt es heute einen schönen Beitrag.

Die Thematik Rausch und Strafe interessiert mich besonders dann, wenn wieder einmal ein ordentlicher Alkoholrausch strafmildernd wirkt. Ich bin kein Jurist, aber es widerstrebt mir die Vorstellung, nur weil man einen im Tee hatte, günstiger davon zu kommen.

Sicherlich Alkoholsucht ist eine Krankheit, nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, wer sich in einen Rauschzustand versetzt, tut das meist freiwillig. Kann mir keiner erzählen er wüsste nichts von den damit einhergehenden Konsequenzen.

Daher bin ich eher dafür das der Rausch strafverschärfend wirken sollte, natürlich vorbehaltlich einer Prüfung ob nicht doch eine Krankheit vorliegt. Aber auch hier sollte gelten: wer von seiner Krankheit wusste oder weiß und trotzdem säuft der handelt meiner Meinung nach vorsätzlich, ebenso wenn er sich nicht nach einer solchen Diagnose in Behandlung begibt.

Das klingt plakativ und ist es wahrscheinlich auch. Aber wenn dann aus Bayern herüberklingt 2 Maß Bier tun nichts, dann fragt man sich schon was in deren Köpfen vor sich geht. Wahrscheinlich Gärung.

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While writing this, Noyse listened to: ZPr1 – …Someday [isenngard] (from "Where has happiness go?")

 

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7. Oktober 2008 09:58

Infiziert!

Dieses Wochenende war irgendwie krank. Nicht nur das ich infiziert war, nein auch mein PC. Während mein Arzt mir wenigstens eine Diagnose und eine Lösung (Antibiotika) anbieten konnte versagten sowohl
Avira Antivir Premium, McAfee Avert Stinger, clamwin als auch avast! virus cleaner tool. Zwar fanden diese Tools die hldrrr.exe, aber nicht die Datei die diese eigentlich erzeugte. Weder vom infizierten System aus, noch von einem PE gestarteten. Einzig Kaspersky Online Scanner hat tatsächlich beide erkannt, nämlich die hldrrr.exe und die cmdow.exe.

Letztere hatte ich vorher archiviert falls es ein Fehlalarm gewesen ist, aber nach dem Löschen dieser, der hldrrr.exe, dem (versteckten) Ordner c:\windows\system\drivers\down, dem Entfernen der dazugehörenden Registry Schlüssel war alles bereinigt. Vorsichtshalber hatte ich noch die googletoolbarnotifier.exe erledigt, da sie ein ähnliches Icon hatte wie die hldrrr.exe.

Eventuell könnte danach noch dieses Problem auftreten.

Das Schwierige ist aber, dass der Trojaner das Anzeigen versteckter Dateien verhindert. Ebenso löscht er den entsprechenden Eintrag in den Ordneroptionen:

ordneroptionen

Aus diesem Grund musste ich mir eine kleine reg Datei schreiben, die die versteckten Ordner wieder anzeigen lässt.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced]
„Hidden“=dword:00000001

Zum Schluss etwas zum Nachdenken. Ich habe aus Gag  nochmal die cmdow.exe mit einem frisch aufgesetzten Avira prüfen lassen:

cmdow_nothing_found
Wie zu erkennen ist kein Befund, aber die Onlineeinsendung dieser Datei bzw. der Statusbericht sagte mir plötzlich folgendes:

cmdow_known_malware

Stutzig erforschte ich meine Virusdefinition:

actual_virus_definition

Hää? Und dann nichts gefunden?

Na ja jetzt scheint alles in Ordnung und ja ja ich weiß eine Neuinstallation ist fest eingeplant 😉

Update:

Scheinbar deaktiviert der Virus auch die Systemwiederherstellung. Also besser unter Arbeitsplatz-> Rechtsklick->Eigenschaften->Systemwiederherstellung nachsehen.

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While writing this, Noyse listened to: Slam – Lifetimes (from „Dac – Advanced Electronics Cd 2“)

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6. Oktober 2008 10:25

Dänische Delikatessen (II)

Gestern kam ja der nunmehr 4.Teil (7+8 im Original) meiner derzeitigen Lieblingsserie Kommissarin Lund, die ich allerdings auf Grund der langen Laufzeit erst mal nur aufgenommen habe. Trotzdem kann ich nach drei gesehenen Folgen sagen: Kein Wunder das diese Serie ein Straßenfeger in Dänemark war. Obwohl fast 2 Stunden schon pro ZDF Folge ein ganz schöner Hammer ist, gelingt es der Serie die ganze zeit über einen kontinuierlichen Spannungsbogen zu erzeugen, falsche Fährten zu legen und neue Verdächtige zu präsentieren. Jeder scheint irgendwie involviert zu sein, jeder scheint sein eigenes Ding durchzuziehen. Gerade die dritte Folge dreht mächtig auf: sexuelle Belästigung durch Lehrer, suspekte Sprachforscher, intrigante Politiker, Väter mit dunkler Vergangenheit, verstimmte Freundinnen, grobschlächtige Ermittler und mittendrin die mit dem Umzug nach Schweden, der vorwurfsvollen Mutter und pubertierenden Sohn, doch hier und da überfordert wirkenden Titelheldin. Wer sich die Zeit nimmt für diese großartige Serie wird mit Stoff belohnt der sich mit seiner Komplexität und Vielfalt wohltuend vom amerikanischen Einheitsbrei abhebt.

Vorher zum Thema:Dänische Delikatessen,Serienjunkie auf kaltem Entzug

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While writing this, Noyse listened to: Android Lust – Refuse (Acoustic) (from "Stripped And Stitched")

 

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