V/H/S – Eine mörderische Sammlung

(OT: v/h/s USA 2012)
Regie: David Bruckner, Glenn McQuaid, Radio Silence u.a.
Darsteller: Calvin Reeder, Lane Hughes, Adam Wingard

Plot:

Als eine Gruppe Kleinkrimineller von einem unbekannten Dritten angeheuert wird, in einem heruntergekommenen Abbruchhaus im Nirgendwo ein seltenes Stück Filmmaterial zu besorgen, bemerken diese bald, dass die Aufgabe nicht so leicht zu erledigen ist, wie sie dachten. Im Wohnzimmer thront eine Leiche vor zahlreichen alten Fernsehern, umringt von Stapeln VHS-Kassetten. Auf der Suche nach dem richtigen Tape sehen sie sich einer schier endlosen Zahl grauenerregender Videos ausgesetzt – jedes verstörender als das Vorherige.

Der neuste Schrei in der Billigfilm Szene sind ja sogenannte found-footage-Filme. der Begründer dieses Genres war “Blair witch Project”. Während es tatsächlich auch echt gut gemachte Wackelkameraplagiaten gibt (REC) oder sogar Big Budget Produktionen (Cloverfield) ist die Reihe der cineastischen Versager eher lang.

v/h/s ist eigentlich kein richtiger Film. In einer hirnrissigen und strunzdämlichen Rahmenhandlung eingebettet sind 5 Filme von verschiedenen Regisseuren die alle ein gemeinsam haben: Wackelkamera bis zum epileptischen Anfall. Jetzt ist es aber nicht so dass die Filme generell schlecht gemacht sind…einige sind tatsächlich wirklich spannend und mit zum Teil tollen Effekten untermalt, wenn ja wenn man die dann genießen könnte. Aber wie beim Genre üblich schlackert die Kamera wenn’s zur Sache geht, oder filmt nur Füße weil der Protagonist hingefallen ist usw. Und das nervt – jedenfalls mich.

v/h/s war weltweit ziemlich erfolgreich, so dass eine Fortsetzung bereits in Planung ist.

Trailer:
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=5zzY2rpo_tM]

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