The Caller – Anrufe aus der Vergangenheit

(OT The Caller Puerto Rico /GB 2011)

Regie: Matthew Parkhill
Darsteller: Stephen Moyer, Rachelle LeFevre, Luis Guzman

Plot:

Als die frisch geschiedene Mary in ihrem neuen Apartment über ein altes Telefon stolpert, ist sie sofort von seinem antiken, altmodischen Charme angetan, so dass sie sich spontan entscheidet, die Reliquie zu behalten.
Kurz darauf beginnt eine mysteriöse Frau, Mary mit seltsamen Anrufen zu belästigen. Mary findet heraus, dass es sich um eine Frau aus der Vergangenheit namens Rose handelt, die vor vielen Jahren mit dem damaligen Bewohner des Apartments liiert war. Sowohl Mary und Rose fühlen sich zu Beginn einsam und beginnen eine ungewöhnliche Freundschaft über das antike Telefon. Der Frieden hält jedoch nicht lange als Rose beginnt, Mary immer mehr kontrollieren zu wollen.
Die jedoch hat mittlerweile John kennengelernt, dem sie sich mit ihren Problemen anvertraut, als Rose Anrufe immer verstörender und gefährlicher werden. Mary fühlt sich verfolgt und bedroht, doch selbst das Kappen der Telefonleitung hält Rose nicht davon ab, weiterhin Mary mit ihren Anrufen zu terrorisieren. Rose fühlt sich um ihre neue Freundschaft betrogen und schwört Rache an Mary und Ihrem Freund John – jedoch nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit, in welcher Rose lebt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als Rose zu töten – doch wie bringt man einen Geist der Vergangenheit um?

Nach Kasachstan jetzt mit Puerto Rico ein Land, das mir nicht gerade für Genrefilme bekannt ist. Der Film selber macht nicht wirklich was verkehrt, hat aber zwischendurch den einen oder anderen Hänger. Das Ende ist auch nicht wirklich schlüssig – wenn Rose in der Vergangenheit rummeuchelt, wieso lässt sie es dann darauf ankommen in der Gegenwart umgelegt zu werden. Wahrscheinlich Gottwahn. Aber egal – The Caller ist ein recht gruseliger Beitrag, den man auch bei zarten Gemütern mal anbringen kann.

Trailer

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=nRitS2PORbY]

The Collapsed

(OT The collapsed CAN 2011)

Regie: Justin McConnell
Darsteller: John Fantasia, Steve Vieira, Anna Ross

Plot:

Nach dem Ausbruch eines tödlichen Virus ist das Ende der Welt angebrochen.
Eine vierköpfige Familie versucht verzweifelt, unter den extremsten Umständen zu überleben und sich vor den anderen Überlebenden zu schützen.
Ihr Ziel ist es, der Großstadt zu entkommen und zurückzukehren in ihre ländliche Heimat nach Dovers Band.
Als sie sich, möglichst fernab der Zivilisation, durch den Wald schlagen, müssen sie feststellen, dass dort noch eine weit größere Gefahr lauert.

Als erstes vorneweg: Genrefans werden hier eher enttäuscht sein. Der Film legt seine Prioritäten ganz auf die Zeichnung der Figuren und deren Spannungen untereinander. Und das ist letztlich auch die Crux des ganzen Films. Man weiss weder was los ist, noch was genau die Bedrohung ist. Der Film lässt den Zuschauer im Unklaren ob sich die Familie vor etwas irrealem oder tatsächlicher physischer Präsenz (wie zum Beispiel den bewaffneten Leuten an der Tanke) fürchtet. Das macht es nicht einfach dem Film und den Protagonisten auf ihrem Weg zu folgen . Hier ist zuviel offen gelassen worden um dann in den letzten Minuten explosionsartig die entscheidende Erklärung zu liefern, die aber sicher die meisten verpassen, da sie schon vorher abgeschaltet haben.

Trailer

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Fnm-TUpNbjY]
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