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21. Januar 2013 14:09

@the movies (15) El Gringo

El Gringo

(OT: El Gringo USA 2012)

Regie: Eduardo Rodriguez
Mit: Scott Adkins, Petar Bachvarov, Zahary Baharov

Plot:

Ein namenloser Mann passiert zu Fuß die mexikanische Grenze und steuert geradewegs auf das Dörfchen El Frontera zu, das komplett von einem Drogenkartell kontrolliert wird. Bei sich trägt er nichts als eine Tasche mit zwei Millionen amerikanischen Dollars. Das bleibt den Schlimmfingern in der Stadt nicht verborgen, die umgehend Jagd auf den Namenlosen machen, der sich ohne großen Federlesens zur Wehr setzt. Während ein Cop aus New Mexico sich auf den Weg macht und zu Hilfe eilt, offenbart sich nach und nach, wer der Mann ohne Namen ist.

Sieht man das Cover und liest den „Plot“ denkt man unweigerlich ‚Ach du meine Güte‘ und schaut was anderes. Damit tut man diesem kleinen Film aus dem Hause „After Dark“ allerdings unrecht. Denn dies ist ein schön gemachter Männerfilm, der sich ein wenig an den Actionfilmen der späten 80er orientiert. Tatsächlich ist die Action gut choreografiert, CGI Blut gibts in Hülle und Fülle und auch die ganzen Protagonisten sind genau so wie man es sich vorstellt. Die Handlung ist eigentlich komplett vorhersehbar – aber wen juckts. El Gringo ist genau das was die beiden Expendables gerne wären – Testosteron Kino mit Herz. Und wo wir ja gerade bei den Expanables sind- Scott Adkins ist mit dem Film hier geradewegs auf dem Weg Jason Statham zu beerben.

Ach ja zum Abschluss trällert noch Manowar das Titellied – was will man(n) mehr?!

Also – Kumpels einladen, Bier auf und El Gringo geschaut!

Trailer

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=hjPB-eAtjWM]
21. Januar 2013 13:53

@the movies (14) Possession – Das Dunkle in Dir

Possession – Das Dunkle in Dir

(OT: The Possession USA 2012)

Darsteller: Jeffrey Dean Morgan, Kyra Sedgwick, Madison Davenport (Hannah), Agam Darshi, Natasha Calis (Em), Grant Show (Brett), Rob LaBelle (Russell), Matisyahu (Tzadok), Nana Gbewonyo (Darius), Anna Hagan (Eleanor)
Regie: Ole Bornedal
Drehbuch: Juliet Snowden, Stiles White

Plot:

Bei einem Flohmarktsbesuch ersteht die kleine Em ein antikes Kästchen. Das Mädchen ist begeistert von ihrem neuen „Schatz“. Ihre Eltern Clyde und Stephanie Brenck schenken der neuen Obsession zunächst keine große Beachtung, bis Em sich zunehmend sonderbar verhält und immer aggressiver wird. Bei seinen Nachforschungen, was es mit dem geheimnisvollen Kästchen auf sich hat, stößt Clyde auf einen alten, jüdischen Volksglauben, nach dem in dem Kästchen ein Dibbuk gefangen sein soll. Ein Totengeist, der von den Seelen der Lebenden zehrt. Es besteht keine Gefahr, so lange der Dibbuk in seiner Kiste gefangen ist. Doch Em hat den Deckel geöffnet und einem Parasiten gleich, hat sich der teuflische Insasse bereits tief in seinen unschuldigen Wirtsorganismus gebohrt …

Der dänische Regisseur Ole Bornedal beweist hier wieder mal sein Händchen für eine langsam und stetig ansteigende Gruselschraube wie er es schon sehr erfolgreich mit „Nightwatch“ dargeboten hat.

Natürlich erfindet „Possession“ das Genre nicht neu und doch macht er vieles richtig, was zum Beispiel der hochgelobte Sinister letztlich nicht einlösen konnte – kontinuierlicher Spannungsaufbau und unheimliche Effekte.
Und auch hier wird erfreulicher Weise ohne ständigen CGI Einsatz gewerkelt – vieles sieht nach guter alter Handarbeit aus und wirkt deshalb eben nicht unecht.

Fazit: Toller Gruselfilm der irgendwie wohlig old-school wirkt – mit Gänsehautgarantie.

Trailer:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=zXaPFsG43DA]
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