Possession – Das Dunkle in Dir

(OT: The Possession USA 2012)

Darsteller: Jeffrey Dean Morgan, Kyra Sedgwick, Madison Davenport (Hannah), Agam Darshi, Natasha Calis (Em), Grant Show (Brett), Rob LaBelle (Russell), Matisyahu (Tzadok), Nana Gbewonyo (Darius), Anna Hagan (Eleanor)
Regie: Ole Bornedal
Drehbuch: Juliet Snowden, Stiles White

Plot:

Bei einem Flohmarktsbesuch ersteht die kleine Em ein antikes Kästchen. Das Mädchen ist begeistert von ihrem neuen „Schatz“. Ihre Eltern Clyde und Stephanie Brenck schenken der neuen Obsession zunächst keine große Beachtung, bis Em sich zunehmend sonderbar verhält und immer aggressiver wird. Bei seinen Nachforschungen, was es mit dem geheimnisvollen Kästchen auf sich hat, stößt Clyde auf einen alten, jüdischen Volksglauben, nach dem in dem Kästchen ein Dibbuk gefangen sein soll. Ein Totengeist, der von den Seelen der Lebenden zehrt. Es besteht keine Gefahr, so lange der Dibbuk in seiner Kiste gefangen ist. Doch Em hat den Deckel geöffnet und einem Parasiten gleich, hat sich der teuflische Insasse bereits tief in seinen unschuldigen Wirtsorganismus gebohrt …

Der dänische Regisseur Ole Bornedal beweist hier wieder mal sein Händchen für eine langsam und stetig ansteigende Gruselschraube wie er es schon sehr erfolgreich mit „Nightwatch“ dargeboten hat.

Natürlich erfindet „Possession“ das Genre nicht neu und doch macht er vieles richtig, was zum Beispiel der hochgelobte Sinister letztlich nicht einlösen konnte – kontinuierlicher Spannungsaufbau und unheimliche Effekte.
Und auch hier wird erfreulicher Weise ohne ständigen CGI Einsatz gewerkelt – vieles sieht nach guter alter Handarbeit aus und wirkt deshalb eben nicht unecht.

Fazit: Toller Gruselfilm der irgendwie wohlig old-school wirkt – mit Gänsehautgarantie.

Trailer:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=zXaPFsG43DA]
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